Hat das JETZT wirklich Kraft?


Wer hat nicht davon gehört oder gelesen, dass es wichtig ist im Hier und Jetzt leben bzw. im Augenblick zu sein. Eckhart Tolle ist bekannt dafür, in seinen Bücher, CD’s und Vorträge vom Jetzt zu sprechen.
Das Buch: JETZT! Die Kraft der Gegenwart, Eckhart Tolle

Und nun interessiert mich:

  • Wer von euch hat das schon wirklich erlebt?
  • Wer hat eine echte Veränderung seines inneren Zustandes, seiner Gefühle erlebt?
  • Wer hat die Kraft und den Frieden selbst erlebt?

Andere Menschen fragen sich:

  • Leben wir nicht alle im Augenblick? (da es genau genommen derzeit nicht möglich ist, physisch in der Vergangenheit oder der Zukunft zu leben)
  • Müssen wir dafür eine besondere Art des Bewusstseins entwickeln?

Wie es DANN sein könnte, wenn wir im JETZT leben zeigt hier ein Filmausschnitt aus  Peaceful Warrior aus 2006. Nach dem Buch: Der friedvolle Krieger von Dan Millman

Viel Vergnügen dabei und viele Kommentare – denn das ist doch nur ein Film …

Miltonmodell – einfach gemacht!


Eine wunderbar einfache Anleitung und ein Einstieg, in die Welt der „vagen“ Sprache von Milton H. Erikson zu kommen hat Chris Mulzer veröffentlicht. Ein ganz kurzer Auszug aus einem seiner NLP Praktitioner.

Viel Spass an deinem Strand und in deiner eigenen Welt, die dich dorthin führt, wo gute Gefühle warten und du dich auf einfachste Weise entspannen kannst.

In Trance und dann?


Zwischen Tiefe und Spiegelung

Für Neulinge ist schon das „in Trance bringen“ mit Aufregung und Unsicherheit verbunden. Egal nach welcher Methode bzw. Induktionstechnik sie vorgehen.

Ich erinnere mich, dass Chris Mulzer, nachdem wir die Dave Elman Methode geübt hatten, sagte (frei nacherzählt): jetzt könnt ihr alles an Veränderungsarbeit machen.

Ihr Profis habt wahrscheinlich sofort das Metamodell angewendet und gefragt: „was alles?“ oder „was ist alles?“

Die Neulinge sind dagegen eher im Verwirrungsmodus, d.h. „ein inneres Fragenzeichen ist sichtbar?“ Meist nach Anwendung des Milton-Modells, hat dieser Anfänger schon so viel vages gesagt, dass oft die kreative Energie zu Ende ist. Auch fehlt den Meisten eine Idee, was an Inputs die gewünschte Veränderung bewirken kann.

Welche Tranceelemente sind dabei hilfreich:

  • Anregungen,
  • Geschichten,
  • Metaphern,
  • Vorschläge, etc.

In vielen NLP Ausbildungen wird speziell Metaphernschreiben geübt. Dabei wird für bestimmte Themen eine Geschichte geschrieben. Ähnlich wie ein Märchen, indem die Figuren und der Ablauf besondere Lebenssituationen beschreiben, dann tauchen Hindernisse und Schwierigkeiten auf und schließlich kommt es zu einem guten Ende.

Diese Metaphern sind für Gruppentrancen gut geeignet, ebenso wird die Anwendung bei Kindern empfohlen.

Wer Trance bzw. Hypnose-CD’s von Chris Mulzer gehört hat, weiß, dass dabei mehr Kurzmetaphern oder Bilder wie z.B. „lege dich auf den Teppich deiner Fantasie“ und Anregungen verwendet werden. Letzteres verstehe ich wie Einladungen etwas Neues auszuprobieren, eine neue Sichtweise, eine neue Art zu Verstehen, etc.

Um diese Bilder effektiv zu platzieren, ist es erforderlich, dass der Berater eine klare Vorstellung von der inneren Landschaft des Klienten hat. Ebenso eine deutliche Vorstellung, welche Muster und welche Brücken in diese Landschaft passen, wo Sicherheit und Stabilität fehlt und welche Unterstützung notwendig ist um hinein in eine neue, leuchtende Zukunft zu gehen.

Mögliche Themen sind:

  • Ziele
  • Selbstwert
  • etc.

Planung der Trace:

Hierbei sind folgende Fragen hilfreich:

  • Was ist der Ausgangspunkt oder IST-Zustand? (Was ist das für ein Mensch? / Was bewegt ihn?)
  • Was will der Klient erreichen? / Wie soll der Zielzustand sein?
  • Sammlung der Tranceelemente:
    Wo beginne ich zu bauen?
    Wie baue ich den Weg oder die Brücke, um beide zu verbinden?
    Welche Unterstützung, welche neuen Vorstellungen braucht der Klient?
    Welche Gefühle hindern die Veränderung?

Schreibt eure Ideen zu den Themen als Kommentar um auch Andere teilhaben zu lassen! DANKE

Unheilbare Gesundheit – Hintergründe


Viele von euch haben gelesen oder gehört, dass Chris Mulzer sein Projekt „Unheilbare Gesundheit“ gratis allen zur Verfügung stellt. Manche haben sich gefragt, ob die Wirkung nur einfach in der besonderen Zusammenstellung und Abfolge der Trancen liegt.

Hier der Link zu einem Artikel von Chris mit dem Titel: „Selbstheilungskräfte aktivieren„. Darin beschreibt er wie er zur Dance Movement Therapie (DMT) kam, welche weiteren Ideen dahinter stecken und warum es nicht umsonst im Untertitel heißt: Linderung und Balsam bei schwerer Krankheit.

Ein wichtiger Punkt ist sicher die besondere Art wie die 10 CD’s gehört werden sollen. Dabei wird der Umgang mit Schmerz und Trauer gelernt. Auch ist Motivation und neuer Lebensmut ein Thema. Der zentrale Punkt ist die regelmäßige Übung der DMT.

Die einzelnen Titel:

  • CD 01 Andere Wege gehen — das Leben neu gestalten
  • CD 02 Programmiere Deine DNA um
  • CD 03 Mit Schmerzen besser umgehen lernen
  • CD 04 Loslassen von jeder Trauer
  • CD 05 Tanz- Bewegungs Therapie mit Anweisungen
  • CD 06 Tanz- Bewegungs Therapie  ohne Anweisungen
  • CD 07 Erweitere Dein Bewusstsein, Verbindung zu anderen Ebenen
  • CD 08 Schöpfe Motivation aus der Geborgenheit
  • CD 09 Immunsystem stärken — gesund durch gesteigerte Abwehrkräfte
  • CD 10 Auf dem Zauberteppich Deiner Phantasie — Reise in die Entspannung

Als ich zum ersten Mal die Anleitungen auf CD 05 hörte, erinnerte ich mich an meine Erfahrungen mit Körperarbeit in der Tradition von OSHO und Michael Barnett. Aus einer alten asiatischen Tradition kannte ich eine sehr ähnliche Technik, die dir eine einfaches Bild über die Wirkungsweise vermitteln kann.

Latihan (indonesisch: Übung) ist eine Bewegungsmeditation, eine spirituelle Praktik, bei der ich als Übender Bewegung nicht ausführe, sondern lediglich zulasse. Ich tue nichts, ich werde getan. Ziel dieses „Geübtwerdens“ ist es, in Kontakt zu kommen zu der universellen Lebensenergie.

Wer hat schon Erfahrungen gesammelt?
–> schreibt euren Kommentar hierher!

Eindrücke vom Brainmachine Seminar


Ein Bericht von dem Seminar Brainmachines 2.-9. Mai 2010, veranstaltetet  von Chris Mulzer  in Berlin. Eine Wiederholung im gleichen Umfang wird es nicht geben, im nächsten Jahr schließt Brainmachines an das Hypnoseworkshop an.

Eine Teilnehmerin stellt hier ihre Eindrücke vor:

Wie ist es mir ergangen

Schon zu Beginn des Seminars verwirrte mich Chris Mulzer mit der von ihm gestellten Frage:“Weshalb machst du das Seminar Brainmachines?“. Gut, dass ich nicht die Erste war, die gefragt wurde, so konnte in mir ein Bild entstehen. Durch meine Antwort „Ich möchte den fehlenden Puzzleteil in mir finden“ bekam ich eine Idee, weshalb ich dabei bin. Für mich fühlte sich diese Antwort an wie: „Ein Alchimist muss an verschiedenen Orten (Weltenseelen) gewesen sein.“

Die Übungen, Arbeiten und Experimente oder besser gesagt die Musestunden im morphogenetischem Feld waren meine persönlichen Highlights und 8 Tage in Trance zu sein (oder vielleicht bin ich es ja schon immer und ich weiß es nur nicht) war einfach genial.

Was habe ich mir mitgenommen

Spacige wunderschöne persönliche Erfahrungen, die ich in meinem Leben nicht missen möchte und den wunderschönen Monitor meiner persönlichen Brainmachine in dem ich erkennen kann, was nicht unter meinem Einfluss steht. Außerdem hat mir mein Urvertrauen gezeigt, auch wenn ich bei einer Übungsdurchführung etwas nicht laut ausgesprochen habe, bin ich am richtigen Weg. Dadurch habe ich gelernt, mich noch mehr in die Welt des anderen einzufühlen, damit ich das für ihn notwendige sage und tue.

Was macht meine Maschine so im Alltag

Sie produziert die Vielfalt in meinem Leben (Lebensplan).

Beispiele:

  • Mein Trekkingrad, das 3 Jahre im Zimmer auf der Walze stand, habe ich wieder aktiviert und erkunde und entdecke damit die entlegendsten Winkel von Wien.
  • Paragleiten war die nächste Chance. Wie selbstverständlich folge ich dem Ruf und komme damit in den Genuss wie ein Vogel zu gleiten (abzuheben).
  • Segel setzten – ach ja ein Segeltörn ist auch angesagt.
  • Derzeit arbeitet meine Maschine um für mich das optimale Tätigkeitsfeld in der Arbeitswelt zu kreieren/finden.

Das Bild zeigt meine persönliche Brainmachine, die ich während des Seminars auf Papier gebracht habe. Alleine beim intuitiven Zeichen kamen Erinnerungen, Eindrücke und Einsichten, geschehen Prozesse und, und, und…..nur das Erleben war noch schöner.