Nachlese NLP-Peergruppe September 2011


Für die, die nicht dabei sein konnten hier eine kurze Übersicht und einige Übungshinweise:

Themen

  • Berichte und Austausch von Erfahrungen beim letzten Practitioner von Chris Mulzer in Berlin
  • Fragen zu Übungen aus dem Übungsskriptum des Practitioner
  • Diskussion wie weit NLP nur bei Anderen anwendbar ist, oder auch bei sich selbst
  • Anwendung von NLP mit einem für die meisten unbekanntem Format:  aus dem kikidan Newsletter die Metastrategie „Selbstvertrauen stärken“

Wir konnten gemeinsam feststellen, dass noch Einiges an Übung erforderlich ist, um ein komplett neues Format, einfach nach einer schriftlichen Anleitung durchzuführen.

Daher haben wir vorerst nur die beiden ersten 2 Teile der Strategie geübt. Der Rest folgt beim nächsten Mal.

Dieses Format bzw. die Zusammenfassung in einem PDF findest du ganz unten auf der Kikidan Homepage unter der Überschrift: Selbstvertrauen: Meta Strategie aus einfachen NLP Grundtechniken

Ein Hinweis für die TeilnehmerInnen des Practitioner 2011
In seinem letzten Newsletter hat Chris Mulzer mitgeteilt, dass die Abschluss- und Integrationstrance gratis herunterladbar ist!

Viel Spass beim Hören und Erleben des Formats wünscht euch
Wolfgang

Alle Teilnehmer der Peergruppe freuen sich, wenn auch Andere hier ihre Erfahrungen mitteilen!

In Trance und dann?


Zwischen Tiefe und Spiegelung

Für Neulinge ist schon das „in Trance bringen“ mit Aufregung und Unsicherheit verbunden. Egal nach welcher Methode bzw. Induktionstechnik sie vorgehen.

Ich erinnere mich, dass Chris Mulzer, nachdem wir die Dave Elman Methode geübt hatten, sagte (frei nacherzählt): jetzt könnt ihr alles an Veränderungsarbeit machen.

Ihr Profis habt wahrscheinlich sofort das Metamodell angewendet und gefragt: „was alles?“ oder „was ist alles?“

Die Neulinge sind dagegen eher im Verwirrungsmodus, d.h. „ein inneres Fragenzeichen ist sichtbar?“ Meist nach Anwendung des Milton-Modells, hat dieser Anfänger schon so viel vages gesagt, dass oft die kreative Energie zu Ende ist. Auch fehlt den Meisten eine Idee, was an Inputs die gewünschte Veränderung bewirken kann.

Welche Tranceelemente sind dabei hilfreich:

  • Anregungen,
  • Geschichten,
  • Metaphern,
  • Vorschläge, etc.

In vielen NLP Ausbildungen wird speziell Metaphernschreiben geübt. Dabei wird für bestimmte Themen eine Geschichte geschrieben. Ähnlich wie ein Märchen, indem die Figuren und der Ablauf besondere Lebenssituationen beschreiben, dann tauchen Hindernisse und Schwierigkeiten auf und schließlich kommt es zu einem guten Ende.

Diese Metaphern sind für Gruppentrancen gut geeignet, ebenso wird die Anwendung bei Kindern empfohlen.

Wer Trance bzw. Hypnose-CD’s von Chris Mulzer gehört hat, weiß, dass dabei mehr Kurzmetaphern oder Bilder wie z.B. „lege dich auf den Teppich deiner Fantasie“ und Anregungen verwendet werden. Letzteres verstehe ich wie Einladungen etwas Neues auszuprobieren, eine neue Sichtweise, eine neue Art zu Verstehen, etc.

Um diese Bilder effektiv zu platzieren, ist es erforderlich, dass der Berater eine klare Vorstellung von der inneren Landschaft des Klienten hat. Ebenso eine deutliche Vorstellung, welche Muster und welche Brücken in diese Landschaft passen, wo Sicherheit und Stabilität fehlt und welche Unterstützung notwendig ist um hinein in eine neue, leuchtende Zukunft zu gehen.

Mögliche Themen sind:

  • Ziele
  • Selbstwert
  • etc.

Planung der Trace:

Hierbei sind folgende Fragen hilfreich:

  • Was ist der Ausgangspunkt oder IST-Zustand? (Was ist das für ein Mensch? / Was bewegt ihn?)
  • Was will der Klient erreichen? / Wie soll der Zielzustand sein?
  • Sammlung der Tranceelemente:
    Wo beginne ich zu bauen?
    Wie baue ich den Weg oder die Brücke, um beide zu verbinden?
    Welche Unterstützung, welche neuen Vorstellungen braucht der Klient?
    Welche Gefühle hindern die Veränderung?

Schreibt eure Ideen zu den Themen als Kommentar um auch Andere teilhaben zu lassen! DANKE

Hinweise zur Time Line


Das Wort Timeline, Zeitlinie oder engl. Time Line steht für das Konzept, wie die chronologischen Ereignisse unseres Lebens über den Raum geortet werden können. Eine gute Beschreibung mit Zeichnungen ist auf nlp.at zu finden.

In der praktischen Arbeit mit der Zeitlinie kann diese im kinästhetischen Sinnessystem, durch Raumanker bzw. Bodenanker, oder im visuellen Sinnessystem erfolgen.

Für die Analyse können folgende Hinweise hilfreich sein:

Grobbetrachtung:

  • Lage vertikal (im Raum: durch den Körper, vor dem Körper, …)
  • Lage horizontal (gleich bleibend, in welcher Höhe, steigend, fallend, ….)
  • Form (dünner Strahl, Ast, dicker Träger, Seil, …)
  • Farbe
  • Material (Licht, Stahl, Pflanze, Faser, …)

Mittelbetrachtung:

  • Veränderungen im Verlauf / der Lage
  • Veränderungen in der Form
  • Veränderungen in der Farbe
  • Veränderungen im Material
  • Verbindung der Erlebnisse bzw. Bilder mit der Linie

Feinbetrachtung:

  • Details der Linie (kleine Unterschiede zwischen wenigen Bildern)
  • Einzelne Bilder (visuelle Submodalitäten)
  • Zusammenhänge zwischen verschiedenen Bildern (z.B. könnten dünne Lichtfäden Ereignisse verbinden, die zusammengehören)

Für die Veränderungsarbeit können folgende Hinweise hilfreich sein

  • Experimentiere die Linie im Raum zu verändern
  • Stelle fest, wo die Linie (begrenzt) anders ist und experimentiere diese zu vereinheitlichen
  • Stelle fest, ob sich die Bilder durch das Verändern der Linie auch geändert haben
  • Stelle fest, welche Submodalitäten die „angenehmen“ Erlebnisse von den „unangenehmen“ unterscheiden
  • Experimentiere die Submodalitäten der „unangenehmen“ Erlebnisse für die gesamte Time Line, für einzelne Abschnitte oder für ein besonderes Bild zu verändern

Nlpedia: Tad James und Wyatt Woodsmall geben Möglichkeiten der Anwendung der Time-Line an:

  • Veränderung von Erinnerungen (Repräsentation von Ereignissen)
  • Wandlung negativer Gefühle
  • Beseitigung von Phobien
  • Erschaffung einer unwiderstehlichen Zukunft

Anwendung allgemein:

  • immer dann wenn (unangenehme) Gefühle von vergangenen Ereignissen in der Gegenwart aktiviert werden ODER / UND
  • in der Zukunft ein neues Ereignis mit angenehmeren Gefühlen stattfinden soll

Konsolidieren & Integrieren – Peergroup


Thema Peergroup  im Mai 2010

Viele Teilnehmer des NLP Practitioners von Chris Mulzer in Wien beschrieben, dass in der Zeit danach die Erfahrung von Beschleunigung ihr Leben bestimmte.

Unser Anliegen an diesem Übungsabend ist: diese Beschleunigung zu Hilfe zu nehmen und gemeinsam mit den individuellen Elementen der einzelnen Teilnehmer bewusst eine neue Ebene zu bilden.

Definitionen für Konsolidieren:

  • Konsolidieren wird zum Beispiel im Finanzbereich von Konzernen für das Zusammenführen der Ergebnisse einzelner Firmen zu einem Gesamtergebnis verwendet.
  • Andere Bedeutungen sind: festigen, befestigen, besiegeln, erhärten, vertiefen, sichern, kräftigen, stabilisieren
    ( http://synonyme.woxikon.de/synonyme/konsolidieren.php )
  • Das Wesen der Konsolidierung ist das Zusammenfassen, Zusammenrücken, Verschmelzen von Dingen, die zusammengehören, so dass unerwünschte, nicht passende oder kranke Dinge ausgeschlossen werden und ein klareres und kompakteres Ganzes entsteht, das mehr Einfachheit, Festigkeit und Gesundheit hat. (Wikipedia)

Definitionen für Integrieren:

  • Wiederherstellung, Erneuerung, einbeziehen, zusammenfassen
  • etwas zu einem Teil eines Ganzen werden lassen,
  • jemanden/sich zum Mitglied einer Gruppe machen

Die Zug-Metapher:

Eine Metapher aus dem Practitioner oder schon beim Master war das Bild der leicht abfallenden Schienen. Chris sagte so etwas wie, wenn ich das Blockierende wegnehme und den schweren Zug in eine langsame Bewegung in die richtige Richtung bringe, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann der Zug sich unaufhaltsam hin zu deinem neuen schöneren und intensiverem Leben bewegt.

Was könnte unser Ziel sein?

Stabilität erreichen, unsere Lebens-Basis festigen & einen Zustand der persönlichen Wahl „drug of choice“ herstellen.  Beispiele für diese Zustände sind: Kraft, Klarheit, Stabilität, Sicherheit, Überblick, …
Diese könnten als Unterstützung der tiefen und subtilen Veränderungen, die Chris angestoßen hat, dienen.

  • Durch Erinnern, Wiederholen und einfach Üben.
  • Dazu könnten Experimente mit dem “im Hier und Jetzt sein“ z.B. mit Timeline und VAKOG bzw. unsern Sinnen, zählen.

off LIMITS – Thema Peergrouptreffen am 12. 4. 2010


1. Treffen am Montag, 12. April 2010 – mit dem Thema

off LIMITS

An diesem Tag werden wir üben und experientieren und uns mit dem Thema „off LIMITS“ beschäftigen. Übersetzungen des Titels könnten sein: Weg von Grenzen, ausgeschaltete Grenzen, außerhalb der Grenzen, etc. diese sind plausibel. Mir persönlich gefällt am besten „jenseits der Grenzen“ – so wie der Filmtitel „Jenseits von Afrika“.

Woran erkennst du bei dir und anderen Menschen, dass diese ein viel größeres Potential hätten?
Aussagen wie „ich kann nicht …“, „Ich brauche nicht …“, „das ist nicht notwendig …“, „das interessiert mich nicht …“ sind ein guter Hinweis. Wenn du diese Aussagen im Alltag hörst und mit dem Metamodell experimentierst, wirst du Spannendes über dich und deine Umwelt herausfinden.

Beim Übungstreff kannst du entscheiden, deine Limits auf die eine oder andere Art zu verändern.

Am Ende wünsche ich mir, dass wir alle bereichert nach Hause und in die neue Woche gehen.

Auf das Üben mit euch freue ich mich schon!