Emotionen schnell mit Klopfen reduzieren!


Artikelserie Klopftechniken – 3

Emotionen zeigen uns genau in welchem Zustand wir uns befinden. Ist dieser Zustand angenehm und der Situation entsprechend, ist alles in Ordnung.

Im Alltag erleben wir oft Situationen, in denen wir mehr Durchsetzungs- vermögen, Klarheit, Kreativität, Selbstsicherheit, etc. bräuchten. Manche Trainer sprechen in diesem Fall von falscher Betriebsart des Emotionalgehirns. Als NLP Practitioner mit etwas Übung könntest du in diesem Fall die Submodalitäten verändern.

Leider geht dies in manchen Fällen nicht so einfach, auch wenn der innere Wille da ist. Dann sind Techniken wie die Folgenden sehr hilfreich:

Blockadenschnellhilfe
Anwendung bei Gefühlen von Unsicherheit bis Angst

  • Das Gefühl spüren und wahrnehmen wo im Körper es fühlbar ist, dann
  • auf beide Backenknochen unterhalb der Augen mit 2 jeweils Fingern klopfen.

Emotionales Notfallklopfen
Anwendung bei starkem emotionalen Ungleichgewicht und Stress, ebenso bei einem unangenehmen oder blockierenden Gefühl einer Person oder Situation gegenüber.

Durchführung:
1. Neutralisieren

  • Gerade und aufrecht sitzen („rechte Winkel“)
  • Beine strecken, das linke Bein über das rechte Bein legen,
  • die Arme nach vorne ausstrecken, Handrücken berühren sich,
  • die rechte Hand über die linke Hand legen und Hände verschränken (ausgeprägte Linkshänder: Beine und Hände umgekehrt positionieren) und dann
  • die Hände zum Körper drehen, sodass die Hände vor die Brust kommen.
  • Den Atem ruhig fließen lassen, dabei beim Einatmen die Zunge hinter die oberen Schneidezähne legen, beim Ausatmen die Zunge wieder nach unten legen, und im Geist eine bildhafte Vorstellung von Gleichgewicht entwickeln.

In dieser Haltung für 1 – 2 Minuten bleiben.

2. Annehmen

Abschließend mit einer Hand eine leichte Faust machen und in die Handfläche der anderen Hand klopfen, dabei (wenn möglich laut) einen der folgenden Sätze vorsagen:
a) „Ich liebe und wertschätze mich voll und ganz, obwohl ich mich manchmal ärgere <bzw. das eigene Gefühl einsetzen>.“ oder
b) „Ich liebe und wertschätze mich voll und ganz, obwohl ich manchmal das Gefühl habe, nicht gut genug zu sein.“ oder
c) „Ich liebe und wertschätze mich voll und ganz, obwohl ich mich manchmal unverstanden fühle.“
Punkt 2, d.h. den Satz und das wechselseitige Klopfen 7 – 8-mal durchführen.

Ich freue mich, wenn ihr Erfahrungen mit dieser Kurztechnik als Kommentar allen Lesern zur Verfügung stellt.

As-if Frame – mächtiger als gedacht?


So tun als ob klingt so einfach! Was wäre wenn viel mehr möglich wäre als wir uns dies vorstellen können? Was wäre wenn es leicht wäre neue Fähigkeiten anzunehmen? Siehe auch Artikel: „Was wäre wenn? – what if?

Beim Umsetzen, kommen oft hinderliche Gedanken wie „das ist zu blöd“, „so einfach kann das nicht sein“, „einfach peinlich“, „wenn das ginge, dann könnten ja alle ….“, etc.

Es gibt unterschiedliche Anleitungen zum As-if TUN:

  • mach einfach wie dein Idol
  • geh in eine Trance, stell dir vor, wie dein Idol diese Fähigkeit ausführt
  • luzides Träumen, lerne Wachzuträumen und übe dabei die neue Fähigkeit
  • Tieftranceidentifikation

Dass es schon seit vielen Jahren Untersuchungen und Experimente gibt, hat Vera F. Birkenbihl herausgefunden. Martin Weiss hat auf seiner Homepage coach-your-self.tv ein gratis E-Book von Vera F. Birkenbihl mit dem Titel: „Einen anderen Kopf aufsetzen“ zum Herunterladen bereitgestellt.
Spannend beginnt das E-Book mit einem Experiment!

Was ist neu?
Trance ist nicht erforderlich. Wichtig ist tatsächlich so zu tun, als ob man den Kopf des Idols aufsetzt!

  • Ein englischer Schulleiter Robert Hartley machte mit seinen Langsamlernen einen Test: stellt euch vor, ihr wäret eine Person, die ihr kennt und die sehr gescheit ist. Die Schüler erzielten viel bessere Noten. Das überstieg das Vorstellungsvermögen von manchen: „das war ich gar nicht“, protestierte ein Junge, „das hat der gescheite X gemacht!“
  • Raikov-Effekt: Junge KünstlerInnen stellten sich in einer Trance vor, bekannte Künstler zu sein (Picasso, Rodin, …). Wie ihnen anschließend ihre Werke gezeigt wurden, konnten sie dies nicht fassen.
  • Dieses As-if Einfühlen wird von Schamanen und im asiatischen Kampfsport schon seit Jahrhunderten geübt. Wie wird man ein Bär, Adler, etc.?
  • Verjüngung? Unter dem Titel „seien sie, wie sie in den Sechziger waren“ wurde in den 80er Jahren von Ellen Langer ein Experiment durchgeführt. 2 Wochen wurden SeniorInnen in einem Hotel untergebracht, das sie in jedem Aspekt in die 60er Jahre zurückbrachte. Durch Befragungen und medizinischen Untersuchungen wurde der physische und psychische Gesundheitszustand ermittelt. Nach einer Woche sahen die Forscher die ersten Ergebnisse. Nach 2 Wochen waren diese um 20 Jahre verjüngt! Genaues im E-Book!
    Ellen Langer spricht von der „Psychologie der Möglichkeiten“!

Kommuniziert das Unterbewusstsein durch Submodalitäten?


Eine ursprünglich als Experiment und einfache Übung gedachte Situation stellte sich als tief greifender heraus:

Begonnen hat alles als Einführung und Anleitung zum Thema Submodalitäten.

Die Anleitung:
Im Sinne von Chris Mulzer verband ich dies mit einer praktischen Anwendung: „nimm das Bild einer bestimmten Situation wie z.B. Arbeitsplatz und stelle fest, was sich während der Übungen bei deiner Einstellung und Sichtweise verändert“

Nimm wahr, wo das Bild auftaucht, ob ein Rahmen um das Bild ist.
Wenn ja, wie der Rahmen aussieht und aus welchem Material er besteht.

Experimentiere dann das Bild langsam in die Ferne zu schieben.
Was verändert sich?

Schiebe das Bild ganz an dich heran. Was verändert sich?

Zuletzt lass das Bild an dem angenehmsten Ort, damit deine Zukunft diese angenehme Qualität erhält.

Erfahrungen der TeilnehmerInnen:

  • Bild mit Rahmen, ein Holzrahmen, golden mit üppigen, fast barocken Verzierungen. Als das Bild dann näher auf mich zukam, klebte es an meiner Wange, dies war unangenehm. Erst als ich es wieder wegschieben konnte, wurde es recht klein und angenehm. Gleichzeitig tauchte daneben ein großes Bild meines schon begonnenen Zielprojektes auf.
    Aussage der TeilnehmerIn dazu: „Ich klebe noch immer an dem Alten fest und weiß nicht wie ich den Übergang zum Neuen schaffe.“
  • Ich konnte das Bild nur auf einer Seite sehen und dort auch hin- und herschieben. Gleichzeitig erkannte ich, dass auf dieser Seite mein Körper spürbarer war als auf der anderen Seite.
    Aussage der TeilnehmerIn dazu: „Ich fühle mich oft gespalten in Bezug auf meine berufliche Zukunft. Das was ich bisher machte, ist nicht mehr befriedigend doch ich kann damit umgehen und das Neue ist noch nicht greifbar.“
  • Nur der Rahmen in Form des Hauseingangs war klar sichtbar, das Bild bzw. das Innere blieb leer. Trotz Bemühen kam kein Bild meines Themas. Hin- und herschieben war möglich.
    Aussage der TeilnehmerIn dazu: „Habe ich noch kein Bild zu meiner beruflichen Zukunft?“