Erste Erfahrungen nach NLP Practitioner


Viele meiner Leser waren bei Chris Mulzer und speziell beim NLP Practitioner in Wien.

Nach mehr als einem Monat habe ich beide Peergruppen gefragt, was sich geändert hat bzw. was geblieben ist. Das zusammengefaßte Ergebnis:

  • Emotionale Feinfühligkeit erhöht
  • Metamodell sehr gut in der Praxis einsetzbar
  • Kann jetzt inneren Dialog bewusster wahrnehmen
  • Verstärkte Aufmerksamkeit auf meine Kommunikation verbessert mein Verhältnis zu Mitmenschen
  • Überprüfen meiner eigenen Wortwahl gelingt viel besser
  • Frage öfter nach, was wirklich gemeint ist
  • Emotionale Hochschaubahn
  • Kann viel besser Taten schrittweise umsetzen
  • Offener und flexibler geworden
  • Höre aufmerksamer zu
  • Positive Veränderungen und erweitere Grenzen
  • Veränderungsdrang nach dem Seminar
  • Mehr Energie

Konsolidieren & Integrieren – Peergroup


Thema Peergroup  im Mai 2010

Viele Teilnehmer des NLP Practitioners von Chris Mulzer in Wien beschrieben, dass in der Zeit danach die Erfahrung von Beschleunigung ihr Leben bestimmte.

Unser Anliegen an diesem Übungsabend ist: diese Beschleunigung zu Hilfe zu nehmen und gemeinsam mit den individuellen Elementen der einzelnen Teilnehmer bewusst eine neue Ebene zu bilden.

Definitionen für Konsolidieren:

  • Konsolidieren wird zum Beispiel im Finanzbereich von Konzernen für das Zusammenführen der Ergebnisse einzelner Firmen zu einem Gesamtergebnis verwendet.
  • Andere Bedeutungen sind: festigen, befestigen, besiegeln, erhärten, vertiefen, sichern, kräftigen, stabilisieren
    ( http://synonyme.woxikon.de/synonyme/konsolidieren.php )
  • Das Wesen der Konsolidierung ist das Zusammenfassen, Zusammenrücken, Verschmelzen von Dingen, die zusammengehören, so dass unerwünschte, nicht passende oder kranke Dinge ausgeschlossen werden und ein klareres und kompakteres Ganzes entsteht, das mehr Einfachheit, Festigkeit und Gesundheit hat. (Wikipedia)

Definitionen für Integrieren:

  • Wiederherstellung, Erneuerung, einbeziehen, zusammenfassen
  • etwas zu einem Teil eines Ganzen werden lassen,
  • jemanden/sich zum Mitglied einer Gruppe machen

Die Zug-Metapher:

Eine Metapher aus dem Practitioner oder schon beim Master war das Bild der leicht abfallenden Schienen. Chris sagte so etwas wie, wenn ich das Blockierende wegnehme und den schweren Zug in eine langsame Bewegung in die richtige Richtung bringe, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann der Zug sich unaufhaltsam hin zu deinem neuen schöneren und intensiverem Leben bewegt.

Was könnte unser Ziel sein?

Stabilität erreichen, unsere Lebens-Basis festigen & einen Zustand der persönlichen Wahl „drug of choice“ herstellen.  Beispiele für diese Zustände sind: Kraft, Klarheit, Stabilität, Sicherheit, Überblick, …
Diese könnten als Unterstützung der tiefen und subtilen Veränderungen, die Chris angestoßen hat, dienen.

  • Durch Erinnern, Wiederholen und einfach Üben.
  • Dazu könnten Experimente mit dem “im Hier und Jetzt sein“ z.B. mit Timeline und VAKOG bzw. unsern Sinnen, zählen.

Wage das Leben


Vor Kurzem erhielt ich von Teilnehmern meiner NLP Peergroup  einen Link, der wunderbar zum Thema Leben, Lernen und etwas wagen passt. Vielen DANK!

Wir Menschen haben vermutlich deshalb als Spezies überlebt, weil wir nicht einfach alles ausprobieren mit Über-Mut, sondern primär eine vorsichtige, zögernde, überlegende Art zu Handeln zeigen. Dahinter stecken Vermeidungsgefühle und auch Ängste.

Da es in unserem Alltag meist nicht ums Überleben geht, kann es sinnvoll sein, sich den Situationen zu stellen und herauszufinden, ob es wirklich so schlimm wie „gefühlt“ wird.

Das Video zeigt diese Umgangsweise in einer hervorragenden Weise.

Lasst euch inspirieren!
Und dann – sobald ihr im Alltag die Wolfsaugen seht – geht LOS ……

Experiment

HINWEIS: Übung nur in Eigenverantwortung auszuprobieren und NUR für „leicht unangenehme Situationen!

Zum leichteren Umgang mit Situationen, die nicht so angenehm sind gibt es die Übung „gehe durch deine Angst“:

Stell dir vor, dass vor dir im Raum ein Bild der unangenehmen Situation ist. Atme tief durch, schau bewusst hin und fühle was du fühlst. Gehe dann langsam auf das Bild zu – immer weiter – bleib nicht stehen – bis du durch das Bild gegangen bist.

Was hast du erlebt?

Kannst du dir vorstellen, dass es jetzt leichter ist, mit dieser Art von Situationen im Alltag umzugehen?

Teile uns deine Erfahrungen mit ….

Aufschieberitis durch Loops geheilt?


Eine wichtige Anwendung von Loops bzw. Schleifen ergibt sich beim Aufschiebezwang oder wie oft auf neudeutsch genannt, der „Aufschieberitis“. In diesem Fall ohne NLP direkt anzuwenden. Um wieviel intensiver wäre das Ergebnis mit …?

Wer von den Lesern auf das Wort „geheilt“ reagiert, dem danke ich, da ich einfach eine Reaktion wie z.B. Interesse erzeugen wollte. Wie die NLP Vorannahme schon sagt: „Der Sinn der Kommunikation liegt in der Reaktion“ oder viel schöner „Der eigentliche Wert von Kommunikation liegt im Feedback

Hintergrund der Aufschieberitis
Menschen mit dieser Symptomatik verschieben den Beginn bestimmter, meist sehr wichtiger  Aufgaben oder Tätigkeiten, weil sie von der Größe und / oder der Schwierigkeit der Aufgabe überwältigt sind.

Lösung durch Loops bzw. durch Mini-Handlungen
As if – angenommen, sie lassen sich überzeugen oder überzeugen sich selbst, dass es – für jetzt – genügt, nur ein paar Minuten oder nur einen kleinen Teil der Aufgabe anzugehen. Dann spüren diese Menschen oft den Drang, diese Aufgabe viel weiter, manchmal auch bis zum Schluss durchzuführen.

Eine Erklärung ist, dass diese Vorgangsweise so wirkt, als ob eine Schleife begonnen wird – und dann – unbewusst „selbst“ für ihr Schließen sorgt.

Diese Regel soll eine äußerst wirksame Methode sein, den Aufschiebezwang zu überwinden. Meine eigenen Versuche bestätigen dies.

Welche Erfahrungen und Ergebnisse habt ihr?
Ein kurzer Kommentar genügt!

Russinnen für Loops verantwortlich?


Unter dem Begriff Loop (oder nested loop) wird ein Element innerhalb der Kommunikation verstanden. Das Hauptkriterium ist, dass eine zusammenhängende Geschichte unterbrochen und anschließend weiterererzählt wird.

Woher kommen Loops?
Gibt es eine wissenschaftliche Basis?

Zwei Russinnen sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Beide studierten in den 30er Jahren in Berlin bei Kurt Lewin Gestaltpsychologie.

Maria Ovsiankina (1898 – 1923) fand heraus, dass eine deutliche Tendenz besteht, unterbrochene Handlungen wieder aufzunehmen, wenn das Handlungsziel vorher nicht erreicht wurde.

Bljuma Wulfowna Seigarnik (1900 – 1988), oft auch Bluma Zeigarnik geschrieben, fand 1927 folgenden Zusammenhang: Unerledigte Aufgaben werden unter bestimmten Bedingungen besser im Gedächtnis behalten als erledigte Aufgaben. Als Ursache gelten Restspannungen im Ernnerungsvermögen und eine nicht eingetretene Wunscherfüllung – so Wikipedia.

Dieser Effekt wird auch in Filmen, dort als Cliffhänger-Effekt bekannt, verwendet. Dort in der Form gezielt hängender Spannungsbögen zum Ende hin, um auf die Fortsetzung hinzuzielen. Beispiele sind Matrix, Zuräck in die Zukunft, Star Wars, Herr der Ringe.

NLP und Alltag (k)ein Widerspruch?!


Vor Kurzem sprach ich mit einem Trainer und er teilte mir mit, dass die meisten Teilnehmer nach einer NLP Ausbildung ganz begeistert sind. Monate später sagen sie vielleicht: war super, aber mein Leben hat sich nicht viel verändert. Bei der Nachfrage, welche Elemente im Alltag integriert wurden, erwähnen die Teilnehmer 1 bis 2 Dinge.

Dafür wurde so viel Geld ausgegeben?

Viele dieser Menschen können sich gar nicht vorstellen – sich keine Bilder davon machen – wie genial ihr Leben sein könnte! Zahlt es sich aus, diese Beschränkung aufzulösen?

Was wäre, wenn ihr NLP zuerst auf diese Thematik anwenden würdet?

Denn – wer möchte ein großartiges und glückliches Leben?

ALSO: Was braucht ihr, damit ihr am Ball bleibt? Damit eure Aufmerksamkeit, euer Focus auf das beim NLP gelernte gerichtet bleibt. Während der Alltag – wie, das entscheidet ihr – wieder einzieht.

Welche innere Struktur bekommt der Alltag durch eine NLP Brille?

Teilt mir mit, wie eure „NLP Brille“ aussieht!

Erfolgssprache – „man“ oder „ich“


Wie vielen Teilnehmer  in Kommunikations- und NLP Kursen lernen, ist es nicht erfolgsversprechend, wenn Menschen (oder wir selbst) das Wort „man“ verwenden. Auch macht es einen großen Unterschied, ob wir uns mit unseren Erinnerungen und Vorstellungen assoziieren oder davon dissoziieren.
Wer es im Leben leichter haben will, so heißt es, der berücksichtigt die folgende Regel:

Erklärung:

Die Verwendung von „man“ (z.B. „man macht …. nicht“) führt automatisch zu einer Dissoziation. Für Zuhörer ist „man“ ein Hinweis auf die interne Verarbeitung seines Gegenübers. Spannend wird die Situation dann, wenn der Zuhörer auf das „man“ reagiert und den Sprecher ausbessert. Dann höre ich z.B. „wer ist man?“, „… und was denkst du selbst darüber“, … und was wirst du tun?“

Im Alltag

In den letzten Tagen konnte ich mehrmals Zeuge einer solchen Situation werden. In meiner Welt geschah dann folgendes: Der Sprecher war kurz verwirrt, korrigierte recht schnell den letzten Satz und machte anschließend weiter wie bisher. So lange bis der Zuhörer mit seinem Versuch aufhörte.

Ich stellte mir daraufhin die Fragen:

  • Führt der Sprecher gerade einen Dialog mit dem Zuhörer oder teilt er seinen inneren Dialog dem Zuhörer mit.
  • Was will der Zuhörer mit dem Korrigieren erreichen? Will er sein Wissen weitergeben?

Ich kann mich erinnern, was Chris Mulzer im Wiener Practitioner 2010 sagte: „wendet das Metamodell zuerst auf eure eigenen Gedanken an“!
Wie würde das euer Leben erleichtern?

Praxishinweis:

Wie nehmt ihr solche Situationen wahr?

Und noch wichtiger: Wie ist das bei euch?

Anwenden von NLP im Alltag oder „Act on it“


Viele meiner Beiträge versuchen euch zum Tun zu bringen.
Spielerisch, leicht und einfach so nebenbei.

Richard Bandler sagte laut NLPedia, dass NLP das Benutzerhandbuch für’s Gehirn ist. „NLP is a usermanual for your brain!“ Richard Bandler

Interessant ist, dass der Begründer von EFT, einer weiteren Klopftechnik,  folgendes immer wieder gesagt haben soll:  „Verwende es in jeder Situation“ oder „Try it on everything“ Gary Craig

Was braucht ihr, um mit den Tools von NLP zu experimentieren?

Ein kurzer Kommentar dazu?

Kann ich ein Talent kopieren?


Modelling ist im NLP das Schlagwort um von besonders erfolgreichen oder effektiven Menschen zu lernen. Wie gut ihr schon Modelling beherrscht, könnt ihr gleich überprüfen:

Die Siegerin des Ukrainischen “Ukraine’s Got Talent” Wettbewerb 2009, die ca. 24 jährige  Kseniya Simonova findet ihr unter dem  englischen Stichwort „Sand Animation“ z.B. in youtube. Diese spezielle Verbindung von Sand und Animation wird nur im Video wirklich klar.

Experiment bzw. Vorschlag:

Schaut euch das Video ohne Ton möglichst als Vollbild an und aktiviert euren Tranceanker und den „Sinnesaufmerksamkeits-hochschalt-Anker“ den Chris vor dem Chellokonzert von Ulli in der Trance installierte. Lasst euch voll auf das Geschehen ein, saugt das Bild und auch die Künstlerin voll in euch auf.

Wer weiß schon, ob diese Fähigkeiten,  oder die Einstellung, oder  zumindest der Zustand von Flow nicht doch brauchbar wären – hin und wieder!

Was habt ihr erlebt?
Was war beim Modellieren einfach?
Was war schwierig?

Schreibt eure Erfahrungen als Kommentar …

Was wäre, wenn das Leben einfach schön wäre?


Heute dachte ich über den „als ob“ bzw. „as if“-Rahmen nach und war mir plötzlich nicht mehr sicher, ob das nicht heißen müsste „was wenn“ oder „what if“.

Also sah ich zuerst bei www.leo.org nach, da stand:

  • as if = als ob
  • to act as if = sich anstellen als ob / sich aufführen als ob
  • what if = und was geschieht wenn / und was, wenn

Beide, so scheint mir jetzt, gehören zusammen. Nicht im Sinn von stattdessen, sondern im Sinn von das Eine und das Andere.

Ein Experiment:

stell dir vor, das was im letzten Absatz steht wäre wahr und könnte auf alle deine Entscheidungen angewendet werden, bei denen du glaubtest, du müsstest zwischen 2 Alternativen wählen.

Probiere aus wie es sich anfühlt und wo du die Alternativen in oder um dich wahrnehmen kannst. Tue nun so, als ob dies nicht alles wäre. Was geschieht, wenn du erlaubst, dass eine neue Möglichkeit auftaucht: das Verbindende!

Was wenn wir einfach so tun als ob uns nichts ängstigt und dann wahrnehmen, was geschieht, wenn wir den Rahmen unserer Möglichkeiten erweitern, so weit, dass alles erlaubt ist. So weit, dass jede Situation und jeder Kontakt einen neutralen Aspekt hätte, der durch unsere neue Bewertung zu einem für uns förderlichen und wohltuenden Ausgang führt.

Zur Erholung der „What if“ Song von Coldplay